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Blog [ Nachhilfe ]

Zum Thema Nachhilfe & Nachhilfe-Vermittlung

Nachhilfe in Sachen Gleichheit und Freiheit

Die Schulgeldfreiheit fördert die Gleichheit in der Schulausbildung. Das ist ein großer Fortschritt; jedoch gibt es Zahlen, die zeigen, dass es besonders für einkommenschwache Familien schwerer ist ihre Kinder bei der Schulausbildung zu unterstützen.

Nicht nur Nachhilfeunterricht ist eine Ausgabe, die von einer Familie im Laufe einer Schulausbildung als Kostenfaktor berücksichtigt werden muss. Auch Kosten für Arbeitsmaterialien, Bücher, Ausflüge und mehrtätige Schulfahrten sind Faktoren, die die einkommenschwächeren Familien schwerer aufbringen können als einkommenstärkere Familien. 
   Aus meiner vieljährigen Vermittlungserfahrung und Tausenden von Telefonaten mit Schülern und Eltern ist ganz eindeutig nicht der Bedarf an Nachhilfe, sondern die finanzielle Möglichkeit, diese zu bezahlen das auschlaggebende Kriterium für das Interesse an Nachhilfe im Allgmeinen oder an einem bestimmten Lehrer. Ein/e Nachhilfelehrer/in, so qualifiziert sie/er sein mag, ist nicht von Interesse, wenn er nicht bezahlt werden kann.
   Ich selbst brauchte in meiner Schulzeit etliche Male Nachhilfe. Es war aber damals als Kind einer 7-köpfigen Arbeiter-Familie nicht möglich, dafür Geld aufzubringen. Ich erinnere mich gut an eine Situation, in der ich einen einfachen Bleistift brauchte, und dafür über einige Tage hinweg einfach kein Geld da war. Ich ging zur Schule und lieh mir einen Stift von einem Schulfreund, vorgebend, daß ich meinen Stift vergessen hätte. Das war keine Ausnahmesituation. Allerdings wurde mir viel geholfen. Die Lehrer, einige Eltern und auch Schulfreunde hatten Verständnis für die Situation und gaben mir kostenlos Nachhilfe, auch ein Sohn eines Nachbarn, den ich vorher nicht kannte. Einfach so. Einfach und banal aus Nächstenliebe. Zu Weihnachten schenkte mein Vater dem Nachhilfelehrer eine symbolische Kleinigkeit,... für mich das größte Geschenk in diesem Zusammenhang, dass jemand daran glaubte, dass ich mich verbessern könnte, was später auch eintrat.

Nachhilfe ist wahrscheinlich neben Studienreisen oder Auslandsaufenthalten der kostenintensivste Faktor auf der Liste der Bildungsausgaben für Familien und Studenten.

Dass freie Bildung das Tor für einkommensschwächere Familien weit öffnet ist sicher, dass aber das noch lange keine Gleichheit bedeutet, wissen vor allem die, die trotz "kostenloser Bildung" letztlich aus finanziellem Druck den leichteren Bildungsweg wählen mussten. 

Zuletzt sind die im Schatten des finanziellen Drucks entstehenden indirekten Wirkungen von finanziellem Druck zumindest genauso groß wie die direkten Wirkungen. Familien, die finanziell ums Überleben kämpfen, haben eine höhere Anfälligkeit für das Entstehen von Frustration und Gewalt, die sich natürlich stark auf die seelische und damit kognitive Verfassung, Lernbereitschaft und Lernfähigkeit von Schülern und Studierenden auswirken. Ich behaupte keinen absoluten Determinismus durch ökonomischen Zwang, aber einen starken Einfluss. Eine Familie, die mit ihren Kindern reisen und sie ins Theater mitnehmen können, die sich besser ernähren und Alltagsgegenstände nutzen, die bessere Qualität (= Ausdruck von Intelligenz) nutzen, ist gegenüber Familien, die ums Überleben kämpfen, im Vorteil. Denn Lernen und Bildung ist nicht nur, was uns die Lehrer in der Schule mitgeben, sondern auch das was wir wiederholt aufnehmen, benutzen und reproduzieren, was wir erfahren, kennenlernen und üben. In Deutschland, Österreich und Schweiz ist das nicht so sichtbar wie in anderen Ländern. 

Einige Zahlen, hier aus Österreich, deuten auf den oben beschriebenen Teilaspekt: die Schulausgaben, die nicht Schulgelder sind.


go Statista.com
26.12.2016 20:19










Nachhilfe geben

Nachhilfe geben ist ein spannender Nebenjob (- wenn er gut genug bezahlt wird). Denn jede Begegnung mit einem/r Schüler/in ist anders, auch die Familien sind verschieden. Manchmal ergeben sich längerfristige gute Beziehungen bis hin zu Freundschaften. Denn Nachhilfe geben ist häufig, was ein Gruppenunterricht nur selten sein kann: individuell und persönlich. Beim Begleiten und Unterrichten von Schülern in höheren Klassen oder bei der Nachhilfe für Studenten müssen Nachhilfelehrer/innnen sich gelegentlich etwas intensiver in den Stoff einarbeiten. Wenn das zeitlich möglich ist oder evtl. vom Schüler finanziell ausgeglichen wird, dann machen das die Nachhilfelehrer in der Regel gerne, und manchmal machen sie sich den Aufwand auch ohne dafür bezahlt zu werden - einfach aus eigenem Interesse und Neugier. Da sind die Nachhilfelehrer und Nachhilfelehrerinnen nach meiner Erfahrung sehr verschieden. Wer zum ersten Mal daran denkt, Nachhilfe zu geben ist bei uns richtig. Jetzt einfach kostenlos als Nachhilfelehrer/in anmelden - und wenn Fragen aufkommen: wir helfen gerne und können mit Erfahrung, Rat und Tat zur Seite stehen, ...denn: wir helfen helfen ;)


Nachhilfe nehmen

Es ist eine clevere Entscheidung Nachhilfe zu suchen. Denn Nachhilfeunterricht ist nicht nur Förderunterricht nach der Schule oder als intensive Prüfungsvorbereitung. Nachhilfe ist eine Chance, und eine Begegnung: mit einer anderen Art, die Dinge zu sehen und erklärt zu bekommen. Wenn die Chemie stimmt und die fachlichen Grundlagen Fundament haben, dann kann professionelle Nachhilfe die Noten verbessern, Prüfungsängste abbauen, eine Nachprüfung vermeiden und dabei vielleicht auch noch Spaß machen. ;) - Also jetzt registrieren und einen Nachhilfelehrer finden! - Wir wünschen von Herzen eine erfolgreiche Nachhilfe!


Nachhilfe vermitteln

Nicht jeder kann sich Nachhilfe leisten. Und nicht jeder kann es sich leisten Nachhilfe zu geben. Ich selbst hatte als Schüler und Kind einer 7-köpfigen Arbeiterfamilie kein Geld Nachhilfe zu bezahlen, als ich sie dringend brauchte, aber ich hatte das besondere Glück, dass mir Menschen aus dem sozialen Umfeld eigeninitiativ und uneigennützig halfen. Auf diese Großzügigkeit und Geduld schaue ich noch heute dankbar zurück. Und irgendwann verbesserten sich meine Noten relativ schlagartig, nach einer Extrarunde in Klasse 7 ;) - Danach lief alles besser. Nachhilfe und dann doch Sitzenbleiben. Aber beides war wichtig, um den Dreh' rauszukriegen und die Motivation nicht zu verlieren. Die Nachhilfelehrer, Freunde, Schulkameraden und ein Nachbar im Ort hatten mir Mut und Zuversicht zugesprochen. Und klar blieb fachlich auch 'was hängen. Und nach dem Sitzenbleiben mit 8 Fünfen(!) ging es dann schnell bergauf, und die Lehrer machten teils große Augen, weil sie mich nicht wieder erkannten. Im Studium gab ich dann neben anderen Studentenjobs und einem kleinen Job in der Fachschaft Erziehungswissenschaften u. a. auch Schülernachhilfe, was mir ein lieber Studienfreund nicht ganz uneigennützig empfahl, dessen Cousine Englischnachhilfe brauchte. Heute seh' ich sie via Facebook vielsprachig durch die Welt reisen. Mein erster kleiner Nachhilfe-Erfolg. :) - Beim Lesen der Nachhilfeanzeigen in der Zeitung fand ich eine Nachhilfeagentur und war schnell froh, dass diese Vermittlung mir die neuesten Schülerangebote zusendete, ohne dass ich mich drum kümmern musste. Das hat mir bei meinem vollen Stundenplan zwischen Universität und mehreren Studentenjobs Zeit und Arbeit gespart, die Schüler selbst zu suchen. Mindestens 15 Jahre lang habe ich Nachhilfe gegeben, und meine Studien zu finanzieren, und nach dem Studium, um mich über Wasser zu halten, bevor ich von meinem Beruf leben konnte. Und auch dann gab ich weiter Nachhilfe, sporadisch, einfach weil es eine willkommene Abwechslung zur trockenen Arbeit am Rechner war. Als ältester Bruder von 4 Geschwistern bildet sich eine pädagogische Ader und eine gute Portion Geduld ganz von selbst. Manchmal arbeitete ich als teilzeitangestellter Nachhilfelehrer, manchmal auf Honorarbasis, häufig privat, dann mal kurz für die Schülerhilfe und auch für soziale Einrichtungen, wo es weniger um inhaltliche, sondern mehr um Aufmerksamkeitsdefizite, Konzentrationsschwierigkeiten, Motivation und teils extreme(!) Verhaltensauffälligkeit ging und weiß deshalb gut Bescheid, was in einer Nachhilfebedarf-Situation gefordert wird.







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